Jedes Jahr gegen Mitte August kreuzt der Meteorstrom der Perseiden die Erde. Die letzten zwei Jahre ließ dabei das Wetter eine Sicht darauf nicht zu – dieses Jahr waren die Bedingungen endlich optimal. Der Perseidenstrom kommt dabei sichtbar aus dem Sternbild Perseus, der unterhalb der Cassiopeia liegt. Die Sternschnuppen selbst aber kommen durch den Erdeintritt, da diese jedes Jahr immer den Schweif des Meteoriten kreuzt.
 
Daher eine Woche vorher recherchiert, da ich einen exponierten Felsen brauchte, der noch eine ausreichend gute Rundum-Sicht vor allem Richtung Norden hatte. Die Wahl fiel auf einen wenig bekannten Felsen in der Nähe von Schwanheim.
 
Ab 23 Uhr waren dann bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde angekündigt. Und es war der Hammer, teilweise bekommen wir 4 Sternschnuppen in einer Minuten zu sehen. Mit ausreichend Schorle konnten wir dann doch noch bis 1 Uhr aushalten und dann erschöpft, aber total happy den Heimweg anzutreten.
 
Anbei eine kleine Anwahl vom Sonnenuntergang gegen 21 Uhr mit einer Sternschnuppe und der Milchstraße mit Mars in südlicher Richtung.
 
Darf gern geteilt werden.
 
Canon EOS 5D Mark IV | Canon 16-35mm | ISO 2000 | Blende 4.0 | 25 sek.
Hockerstein Perseiden
Hockerstein Milchstraße
Hockerstein Sonnenuntergang